Achtung Syphilis-Explosion in Deutschland !


Syphilis-Explosion in Deutschland

Die Syphilis ist auf dem Vormarsch. Die Lues oder auch Lues venera, der medizinische Begriff für diese Krankheit, wird in der Regel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Die Krankheitserreger, das Bakterium Treponema pallidum, gelangt durch mikroskopisch kleine Hautrisse oder aber über die Schleimhaut in den Körper. Da dieses meist beim Geschlechtsverkehr passiert, zählt Syphilis zu den Geschlechtskrankheiten wie, Gonorrhö oder Genitalherpes.

Man kann auch Syphilis durch Blutkontakte oder aber Bluttransfusion übertragen, was hier in Deutschland aber ausgeschlossen ist.


Da Syphilis in der heutigen Zeit recht gut und schnell behandelt werden kann, ist diese Krankheit schon fast in Vergessenheit geraten. Das sollte aber nicht heißen, dass diese Krankheit nicht mehr besteht. Hier liegt ein folgenschwerer Denkfehler vor. Syphilis ist eine der verbreiteten Krankheiten, weltweit. Selbst hier bei uns, in Westeuropa, erkranken von 100.000 Personen immerhin noch 2 Leute, die sich mit der Krankheit infiziert haben. 3.698 Personen haben sich im Jahre 2011 mit dieser heimtückischen Krankheit infiziert.

Das sind 22 % mehr als im Jahr davor. Die Dunkelziffer liegt natürlich viel höher, da sich viele Schämen, zu einem Arzt zu gehen. Hauptsächlich sind hier die Männer betroffen, die ungeschützten Sex mit anderen Männern haben. Da diese Männer teilweise bi-sexuell veranlagt sind und auch mit Frauen schlafen, ist diese Krankheit also weit verbreitet. Eine Möglichkeit sich vor dieser Krankheit zu schützen ist, hier nur Geschlechtsverkehr mit Kondom zu praktizieren. Ein Kondom bietet aber nur bedingten Schutz, bei Oralverkehr kann es auch zu einer Ansteckung kommen, wenn hier kein Kondom verwendet wird.

Nicht nur, dass man sich mit Syphilis anstecken kann, hier kommt auch noch der HIV-Virus dazu. Beide Krankheiten erkennt man nicht auf den ersten Blick.

Symptome

Die Symptome sind meist an der Eintrittspforte zu erkennen. Am Penis oder an der Scheide bildet sich ein schmerzloses Geschwür, das einen harten Rand bekommt. Dieses wird Schanker genannt. Nach einiger Zeit schwellen die benachbarten Lymphknoten an, die im weiteren Verlauf der Krankheit im ganzen Körper anschwellen. Weitere Symptome sind Haarausfall, Fieber und Hautausschläge. Das sind aber nur ein Teil der Symptome, die auftreten können.
Wird diese Krankheit nicht behandelt, wird sie von alleine ausheilen oder kann sich über Jahre im Körper festsetzen. Selbst noch nach Jahrzehnten können durch die Syphilis schwere Organschäden auftreten. Bei der gefürchteten Neurosyphilis werden Gehirn und Rückenmark zerstört.
Da die Krankheit meldepflichtig ist, haben die meisten Patienten Angst zu ihrem Arzt zu gehen. Dieser muss die Krankheit dem Robert-Koch-Institut melden. Hier wird jedoch kein Name des Patienten genannt, sondern nur der Ort und die Vermutung über den Infektionsweg.

Therapie

Die beste Therapie ist hier das Antibiotika Penicillin. Sollte der Patient aber eine Allergie gegen Penicillin haben, kann der Arzt auch ein anderes Antibiotika verschreiben. Der betroffene Patient sollte aber in jedem Falle seinen Partner informieren, dass dieser sich bei ihm anstecken könnte oder sich von einem Arzt untersuchen lassen sollte. Sollte die Ansteckung schon ein wenig länger zurückliegen, dann muss der betroffene Patient auch seine früheren Partner über eine, mögliche Ansteckung informieren. Durch einen häufigen Partnerwechsel in einer Partnerschaft kann sich dieses Virus schnell und ungehindert ausbreiten.

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